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 Ursachen von Elektrosmog

Elektrosmog


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Efeu - Energiekonzept für Elektrosmogreduktion und Umweltschutz
   Stromnetz


SteckdoseIn privaten Haushalten und am Arbeitsplatz ist das niederfrequente Stromnetz neben dem Mobilfunk eine der häufigsten Ursachen für Elektrosmog. Auch wenn Geräte ausgeschaltet sind, wirken Zuleitungen, Steckdosenleisten und die Kabelinstallation in den Wänden permanent wie eine strahlende Antenne.
 

StrommastSehr oft wird die Bedeutung dieses niederfrequenten Elektrosmogs unterschätzt. Die auftretenden Belastungen können manchmal stärker sein, als beispielsweise durch Mobilfunk. Effektiver Schutz gegen im Haus produzierte Strahlung ist möglich. Außerhäusigen Quellen kann meist nur durch Umzug begegnet werden.

   Mobilfunk / Handy


HandymastSowohl die Basisstationen (Handymasten, Hausantennen) wie auch die Handys selbst sind als Verursacher von Elektrosmog bekannt. Häufig richtet sich das Augenmerk auf die weithin sichtbaren Mobilfunkmasten. Leider entgeht es der Öffentlichkeit oft, dass die kleinen versteckten Mobilfunk-Basisstationen, welche an Häuserecken angebracht werden, meist viel gefährlicher sind (siehe: Physik).

Handy
Ebenfalls oft nicht bekannt, produziert das Telefonieren mit dem Handy am Ohr im Kopf stärkere elektrische Felder als ein in der Nähe befindlicher Mobilfunkmast. Ein effektiver Schutz ist in vielen Fällen möglich.

   Wireless Lan


Wireless LanAufgrund seiner geringen Reichweite hat Wireless Lan im Gegensatz zu Mobilfunk eine eher untergeordnete Bedeutung. Wenige Wände weiter ist die Feldstärke eines WLAN-Routers bereits nicht mehr messbar. Dennoch stellt ein Wireless Lan innerhalb der eigenen Wohnung eine nicht zu unterschätzende Quelle für Elektrosmog dar. WLAN-Router produzieren auch bei ausgeschalteten PCs solange Elektrosmog, wie sie angeschaltet sind. Ein effektiver Schutz ist innerhalb der eigenen Wohnung jedoch verhältnismäßig leicht möglich. Mehr lesen...

   Schnurlose DECT Telefone


Dect-TelefonEbenfalls häufig trifft man die schnurlosen DECT-Telefone an. Diese sehr komfortablen Telefone sind eine weitere Quelle von Elektrosmog. Dabei produzieren sowohl die Basisstation wie auch das schnurlose Telefon auch bei Nichtbenutzung hochfrequente Strahlung. Sogar nach Einstecken des Schnurlostelefons in die Basisstation bleibt die Funkverbindung meistens bestehen. Abhilfe ist bei Einschränkung des Komforts jedoch leicht möglich.

   TV- und Radiosender


In der Nähe von TV- und Radiosendern lassen sich häufig stark erhöhte Messwerte feststellen. Um ein möglichst großes Gebiet mit einer Sendestation zu erreichen, werden solche Sender gerne auf Anhöhen oder großen Masten errichtet und mit relativ großer Sendeleistung betrieben.
Ein Schutz vor nahegelegenen Sendestationen ist nur bedingt möglich und häufig nur durch einen Umzug zu realisieren.

   Satelliten 

Satelliten stellen ebenfalls eine Quelle von Elektrosmog dar. Diese ist umso bedeutender, als dass man sich dieser Quelle nicht entziehen kann. Selbst im tiefsten Schwarzwaldtal, wo Mobilfunk lange nicht hinkommt, ist der Satellitenempfang noch möglich. Allerdings ist die Entfernung der Satelliten derart groß, dass Satellitenschüsseln und empfindlichste Verstärker notwendig sind, um ein brauchbares Signal zu bekommen. Eine Satellitenschüssel unter Dach würde kein Signal mehr empfangen. Die geringe Signalstärke macht es daher unnötig sich vorrangig Gedanken über den Schutz vor Satellitenstrahlung zu machen.
 
   Röhrenfernseher 


TFTAlte Röhrenfernseher, ebenso alte Röhren-Computermonitore, können eine ganz erhebliche Strahlenquelle für Elektrosmog sein. Da beide Geräte Energiepuffer (Elektrolytkondensatoren) enthalten, die selbst nach dem Ausschalten und Ausstecken die Elektronik noch mit Energie versorgen, können diese Geräte selbst im ausgeschalteten Zustand noch erhebliche Quellen für Elektrosmog sein.

Der Autor dieser Zeilen wollte es selbst bei einem Klienten nicht glauben, aber der ausgeschaltete und ausgesteckte Röhrenfernseher älteren Baujahres produzierte größere Feldstärken als alle anderen Quellen in diesem Haushalt zusammen.

Moderne Flachbildschirme und Fernseher sind praktisch strahlungsfrei.

    Beleuchtung 

LeuchtstofflampeEnergiesparlampen stehen im Verdacht Elektrosmog zu fördern. Dieses ist teilweise richtig, wie folgende Messungen ergeben:

  mit Energiesparlampen mit Glühbirnen
Deckenleuchte 1m Abstand 107 V/m 55 V/m
Deckenleuchte 2m Abstand 52 V/m 45 V/m
Arbeitsplatzleuchte in 60cm 136 V/m 120 V/m

Der Unterschied ist jedoch sehr gering und  man kann nur in unmittelbarer Nähe erhöhte Messwerte feststellen.

   Andere Quellen


Hand-Funk-SchalterWeitere Quellen für Elektrosmog können kleine Handsender (Türöffner) oder drahtlose Ohrhörer / Mikrofone sein. Da diese Geräte bei einer Reichweite von ca. 10m-50m eine sehr stark reduzierte Sendeleistung haben oder nur sehr selten und kurz benutzt werden (z.B. Gong oder Türöffner) ist häufig hier die Grenze zur Bedeutungslosigkeit erreicht.
Anders Hausautomationssysteme, wo jede Steckdose, Zimmerleuchte, Rollladen, Heizung usw. per Funk miteinander kommunizieren: obwohl die einzelne Sendestärke eines solchen Gerätes harmlos ist, kann die Summe der Systeme bei elektrosensiblen Menschen dennoch Wirkung zeigen.



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